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Godramstein bekommt neues Urnengrabfeld

Godramstein bekommt ein neues Urnengrabfeld und damit eine alternative Bestattungsform

Auf dem Friedhof im Landauer Ortsteil Godramstein ist ein neues Grabfeld für die Beisetzung von Urnen fertig gestellt. Damit ist es jetzt auch in Godramstein möglich eine alternative Form der Beisetzung zu wählen und die letzte Ruhe nicht mehr nur in einem klassischen Grab zu finden. Die neue Beisetzungsform erfordert keine Grabpflege und ist natürlich gestaltet und angelegt.

Namensstelen in Beeten

Das neue Urnengrabfeld besteht aus mehreren kleinen Beeten mit Bepflanzung welche in eine große Rasenfläche eingebettet sind. In den Beeten sind je zwei Sandsteinstelen eingelassen und die Beete sind mit Steinen umrahmt. Die Urnenbeisetzungen erfolgen sternförmig um die Beete herum im Rasen. Dabei besteht dann die Möglichkeit, dass an eine der Stelen eine kleine Namensplakette angebracht wird. Die Plaketten tragen neben dem Namen des Verstorbenen auch die Lebensdaten. So besteht ein Anlaufpunkt für die Angehörigen und ein Ort zum Trauern.

Anlage mit neuen Wegen und Sitzgelegenheiten

Das neu angelegte Urnengrabfeld ist nicht nur mit den Beeten und Sandsteinstelen versehen worden. Es gibt auch eigene neue Wege mit Sitzbänken zum Verweilen und Gedenken. Somit ist eine ganz neu gestaltete Abteilung auf dem Friedhof entstanden und zusätzlich noch mit Bäumen als Gestaltungselement versehen.

Urnenwahlgräber für zwei Urnen

Die neue Beisetzungsform ist naturnah angelehnt und somit ist keine Grabpflege erforderlich. Das Grabfeld bietet Urnenwahlgräber und damit Platz für jeweils zwei Urnen in einem Grab an. So können zum Beispiel Ehepaare beieinander bestattet sein und ihre letzte Ruhe in der gemeinsamen Grabstelle finden. Die Kosten für ein Urnengrab betragen 1500,-€ Gebühr und sind für eine Laufzeit von 30 Jahren gepachtet. Die Gräber können nach Ablauf dieser Frist verlängert und nachgepachtet werden.

Alternative Bestattungsformen gefragt und gefordert

Die Nachfrage nach neuen Beisetzungsformen nimmt zu und dies aus guten Gründen. Zum einen nimmt der Anteil an Feuerbestattungen immer weiter zu und weiter leben viele Familien über große Entfernungen verstreut und eine Grabpflege ist so nicht zu leisten. Dabei ist es aber der Wille viele Menschen in ihrem Heimatort bestattet zu werden und ihre letzte Ruhe dort zu finden, wo ihr Lebensmittelpunkt war. Das neue Grabfeld in Godramstein schafft diese Möglichkeit nun. Es verbindet die Regionalität und Ortsbindung mit den heutigen Bedürfnissen an eine moderne Form der Bestattung.

Weitere Informationen zu alternativen Bestattungsarten und Naturbestattungen finden Sie auch hier: https://reber-landau.de/bestattung/naturbestattung/

Alle Informationen zum neuen Grabfeld in Godramstein können Sie auch in der Pressemitteilung der Stadt Landau nochmals nachlesen: https://www.landau.de/Verwaltung-Politik/Pressemitteilungen/Alternative-Bestattungsformen-immer-beliebter-Naturnahes-Urnengrabfeld-in-Godramstein-eingeweiht.php?object=tx,2644.5.1&ModID=7&FID=2644.6099.1&NavID=2644.13&La=1

Wenn bei Ihnen Fragen auftauchen zum Thema alternative Bestattungsformen oder dem neuen Urnengrabfeld in Godramstein, kommen Sie gerne auf uns zu: info@reber-landau.de

Übrigens: alternative Bestattungsplätze gibt es auch bereits auf dem Landauer Hauptfriedhof und dem Friedhof in Arzheim. Die Friedhöfe werden sich verändern und an die Bedürfnisse der Gesellschaft weiter anpassen.

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