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Bestattungsvorsorge – was ist besser: Sparbuch, Treuhandeinlage oder Sterbegeldversicherung?

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Unsere Empfehlung: Sterbegeldversicherung oder Treuhand - das Sparbuch hat ausgedient
Unsere Empfehlung: Sterbegeldversicherung oder Treuhand – das Sparbuch hat ausgedient

Der erste und wichtigste Schritt zu einer guten Bestattungsvorsorge ist, sich mit einem Branchen- und Themenkenner auszutauschen. Wir nehmen uns die Zeit, mit Ihnen gemeinsam und in aller Ruhe zu besprechen, welche Möglichkeiten es gibt und wie wir Ihre persönlichen Wünsche bestmöglich erfüllen können.
Doch allein damit ist es nicht getan! Denn nur wenn auch die Finanzierung der Bestattung gesichert ist, können Sie beruhigt sein, dass eines Tages auch wirklich alles nach Ihren Wünschen abläuft.

Denn merke: Wer die Musik bezahlt, der bestimmt auch, was gespielt wird!

Doch wie regeln Sie am besten die Bezahlung Ihrer dereinstigen Bestattung bei uns?
Man hört immer wieder von drei Varianten, wie die Bestattung vorab bezahlt werden kann.
Das ist zum einen das Sparbuch mit Sperrvermerk, des weiteren die Sterbegeldversicherung und die Einzahlung des Geldes auf ein Treuhandkonto.

Freie Wahl der Vorsorge

1. Beim Sparbuch mit Sperrvermerk wird ein Sparbuch mit dem entsprechenden Betrag angelegt und erhält den Sperrvermerk „nur gegen Vorlage einer Sterbeurkunde auszahlbar“. Das Sparbuch kommt beim Bestatter in den Tresor und so können alle Beteiligten sicher sein, dass später dieses Guthaben auch noch da ist.

Allerdings gibt es bei vielen Instituten das gute alte Sparbuch gar nicht mehr, sondern es werden Sparkonten mit Loseblattsammlungen angeboten. Hierbei ist schon des Öfteren berichtet worden, dass Banken nach dem Tod des Kunden die Guthaben nicht problemlos ausgezahlt haben. Auch die Haftung, zum Beispiel bei einem Feuer im Bestattungsunternehmen oder bei der Insolvenz des Bestatters, ist nicht unbedenklich. Damit hat die Vorsorge-Variante Sparbuch ausgedient und sollte auch nicht mehr angestrebt werden.

2. Eine weitere Variante ist die Einzahlung auf das Konto der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG.
Hier ist das Geld fremdem Zugriff entzogen und wir bekommen das Geld auch erst, wenn der Todesfall eingetreten ist. Außerdem haftet die Treuhand-Bank mit einer Ausfallbürgschaft über die volle Einlagehöhe.
Diese Variante ist für beide Vertragspartner sehr sicher, verzinst und man erhält jedes Jahr eine Zinsbescheinigung.

3. Und dann noch die gute alte Sterbegeldversicherung.

Bei der Sterbegeldversicherung kann man mit recht überschaubaren monatlichen Beiträgen schon nach kurzer Wartezeit eine ganz beträchtliche Summe für die Beerdigung realisieren.
Man zahlt beispielsweise monatlich 20 Euro ein und schon nach drei Jahren zahlt die Versicherung die Bestattungskosten in der vereinbarten Höhe.
Das ist die beste Variante, wenn Sie im Augenblick noch nicht über ausreichendes Geld für die Beerdigung verfügen. Aber Achtung: Wartezeit beachten.

Man kann bei den meisten Sterbegeldversicherungen auch einen Einmalbetrag einzahlen. Hier legt man einmalig 3.000 Euro an und die Gesellschaft zahlt dann für die Bestattung einen deutlich höheren Betrag von z.B. 5.000 Euro.
Das wäre die eleganteste und ertragreichste Variante der Vorsorge, wenn man jetzt schon das Geld für die Beerdigung zusammen hat.

Bei Unfalltod zahlen viele Sterbegeldversicherungen sogar das Doppelte.
Die Sterbegeldversicherung ist eine sehr sichere und meist auch die kostengünstigste Angelegenheit.

Eine gute Wahl für Ihre Vorsorge: Die Sterbegeldversicherung

Ganz die Finger weglassen sollte man hingegen von irgendwelchen Sparverträgen! Hier soll man jeden Monat einen bestimmten Betrag auf ein Sperrkonto einzahlen. Der große Nachteil ist, dass man erst ganz am Ende, nach vielen, vielen Jahren den vollen Betrag für die Bestattung zusammengespart hat. Stirbt man vorher, ist meist nicht genügend Geld angespart und es droht eine viel einfachere Bestattung als gewünscht.

So gesehen bleiben zwei Varianten als die empfehlenswertesten übrig:

  1. Die Anlage bei der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Die Variante ist sicher und wir können Sie hierzu umfassend beraten.
  2. Und die Sterbegeldversicherung, als ganz traditionelle Versicherungsform. Sie hat den großen Vorteil, dass sie (nach der Wartezeit) im Sterbefall auch dann schon zahlt, wenn man bei weitem noch nicht die benötigte Summe eingezahlt hat.

Wir sind für Sie da!

Nicht nur im Internet, sondern natürlich auch gerne persönlich:

REBER Bestattungen GmbH
Weißenburger Straße 2
76829 Landau in der Pfalz
Telefon: 06341 9226-0
Telefax: 06341 9226-12
E-Mail: info@reber-landau.de

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1 Kommentar Neues Kommentar hinzufügen

  1. Dieses Thema ist auch für mich ein Tabu Thema. Leider habe ich gerade erlebt, als mein Schwiegervater
    gestorben ist, welche großen Probleme auftreten können, wenn garnichts vorab geregelt worden ist.

    Deshalb werde ich mich jetzt diesem Thema stellen, und beim Bestattet meines Vertrauens einen
    Termin vereinbaren, um das alles zu regeln.

    Danke für diesen sehr interessanten Bericht, der uns alle irgendwann betreffen wird, egal wie alt wir sind.

    Durch Sie wurde ich animiert, endlich Nichts mehr aufzuschieben, sondern diese wichtige Entscheidung
    zu treffen, was auch mich beruhigt, denn ich weiss, dass alles so gemacht werden wird, wie ich es zu
    Lebzeiten gewünscht habe.

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