Kondolenzschreiben – Trauerformulierungen in fünf Schritten

Nicolai Gand
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Kondolenzschreiben - Trauerformulierungen in fünf Schritten.

Ein Kondolenzschreiben sollte aus 5 Teilen bestehen:  Einleitung, Trostworte, Würdigung, Beileidsbekundung und einem abschließenden Gruß.

Die Einleitung beginnt man in den meisten Fällen mit dem Bekunden der Trauer. Hierzu ein paar Beispiele:

  1. in tiefer Betroffenheit habe ich vom Tode deiner Mutter erfahren
  2. die Nachricht vom Ableben deines Vaters traf uns alle schmerzlich
  3. tief erschüttert habe ich vom schrecklichen Unfall deiner Mutter gehört
  4. die Nachricht vom Tod deiner Mutter hat mich sehr bewegt
  5. tief betroffen habe ich vom Heimgang deines Vaters gehört
  6. im Bewusstsein, dass Worte kaum über den tiefgründigen Verlust hinweghelfen können, wollen wir doch versuchen, anteilnehmende Gedanken zu spenden
  7. der unerwartet plötzliche Tod deiner lieben Mutter hat mich zutiefst erschüttert
  8. die Welt ist um einen lieben Menschen ärmer geworden

Hier sollte deutlich werden, dass der Verlust des Verstorbenen über die familiären Grenzen hinaus spürbar ist und man die Familie in seine Gedanken mit einschließt.

Bei den Trostworten möchte man die Angehörigen erreichen. Hierbei geht man meistens zuerst mit ein paar persönlichen Worten auf den Verstorbenen ein. Dies gibt den Angehörigen ein Gefühl der Verbundenheit und die Gewissheit, dass sie nicht alleine sind. Beispiele hierfür sind:

  1. Tröstlich ist, dass dein Vater nicht leiden musste. Nach einem langen und erfüllten Leben sanft einschlafen zu dürfen, ist eine Gnade.
  2. Schwer ist es, einen lieben Menschen zu verlieren. Doch ein Trost ist es, deine Mutter bei Gott geborgen zu wissen.
  3. Trost kommt in dieser schweren Zeit vielleicht mit der Erkenntnis, mit der Trauer nicht alleine zu sein.
  4. Ich kann nicht das Leid aus der Welt schaffen, nicht den Schmerz lindern, den Du empfindest. Alles was ich tun kann, ist mit Dir zu fühlen und in Gedanken in dieser schweren Zeit bei Dir zu sein.
  5. Mögest Du nun nach der langen Zeit der Krankheit, des Bangens und Hoffens, die du so tapfer durchgehalten hast, in diesen schmerzlichen Stunden des Abschieds ganz viel Kraft und Trost erfahren.
  6. Ich weiß nicht wie groß dein Schmerz ist, er wird dich noch eine lange Zeit begleiten. Niemand kann ihn dir abnehmen. Aber ich will ihn gemeinsam mit dir tragen.
  7. Möge Euch die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.

 

Die Würdigung ist nun der Teil im Trauerschreiben, in dem man an Momente und Taten des Verstorbenen würdevoll erinnert. Den Angehörigen wird so ein respektvolles Bild vermittelt, welches selbst nach dem Ableben ihres geliebten Menschen bestehen bleibt.

Unter anderem könnte dies so formuliert werden:

  1. Vielen von uns ist dein Vater zu einem verlässlichen und treuen Freund geworden. Umso schmerzlicher trifft uns alle diese Nachricht.
  2. Der Tod deiner Mutter ist nicht nur für eure Familie, auch für die gesamte (Firmenbranche) ein sehr großer Verlust.
  3. Doch sie weiß ihr Lebenswerk in sehr guten Händen.
  4. Wie keine andere war deine Mutter für dich da, ihr Tod macht unser Leben ärmer.
  5. Wir werden sie als unermüdliche Vereinsvorsitzende in Erinnerung behalten und ihr Engagement wird noch lange fortwirken.
  6. Dieser Verlust reißt menschlich eine große Lücke in unsere Gemeinschaft.
  7. Er hinterlässt eine Lücke, die wir mit unseren Erinnerungen und Gedanken füllen, aber niemals schließen werden können.
  8. Wir haben sie als einen fairen, kompetenten und loyalen Menschen (Geschäftspartnerin) schätzen gelernt.
  9. Unvergessen bleiben sein Humor und seine Großzügigkeit, aber auch seine Ecken und Kanten.
  10. Niemals werde ich vergessen, wie sie mir bei meinen Schwierigkeiten hilfreich zur Seite gestanden hat.

Bei der Beileidsbekundung wird die persönliche Trauer übermittelt und den Angehörigen gezeigt, dass sie mit ihrer Trauer nicht allein sind. Dabei wird deutlich, wie vieles  der Verstorbene  zu Lebzeiten geprägt hat. Hier sollte die Anteilnahme klar hervorkommen, aber auch die Bereitschaft, der Familie bei jeglichen Lasten zu helfen:

  1. Ich bedaure diesen Verlust zutiefst und spreche dir mein aufrichtiges Mitgefühl aus.
  2. Deine Mutter wird uns fehlen. Wir werden ihr Andenken stets in Ehren halten.
  3. Meine Trauer ließ mich verstummen. Ich versuche, in Gedanken bei dir zu sein und deinen Schmerz zu teilen.
  4. Tief berührt möchte ich dir mein Beileid ausdrücken.
  5. Ich versichere dir mein tiefes Mitgefühl.
  6. Mein Mitgefühl gehört dir und deinen Lieben.
  7. Wir möchten dir unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme übermitteln. Solltest du in diesen Tagen Hilfe benötigen, so kannst du dich zu jeder Zeit auf uns verlassen.
  8. Wir übermitteln euch unser aufrichtiges Beileid zum Verlust eurer lieben Mutter. Gleiches auch allen Geschwistern und Ehepartnern, sowie Kindern.
  9. Wir möchten Euch, Euren Kindern und Angehörigen unsere aufrichtige Anteilnahme übermitteln. Sehr gern behalten wir eure Mutter und Oma in liebevoller Erinnerung.
  10. Bitte lasse uns wissen, wenn du unsere Hilfe brauchst.
  11. Wenn dein schweres Herz dich nur noch mühsam gehen lässt, ergreife die Hände derer, die dich lieben – sie geben dir Halt und Zuversicht.
  12. Mein herzlichstes Beileid und ich bin jederzeit für dich da, wenn du jemanden zum Reden brauchst.

Das Kondolenzschreiben sollte mit einem abschließenden Gruß beendet werden, der nochmals auf die Anteilnahme hindeutet, allerdings sollte man sich hier kurz halten:

  1. In stillem Gedenken
  2. Aufrichtige Anteilnahme
  3. Unser aufrichtiges Mitgefühl
  4. Ich trauere mit dir
  5. Mit stillem Gruß, auch im Namen aller Freunde
  6. Es grüßt dich von Herzen
  7. Es denkt an dich
  8. Mit meinen Gedanken bin ich bei dir
  9. Mit meinem Fühlen und Denken bin ich in diesen Tagen bei dir
  10. Im Namen aller Kolleginnen und Kollegen
  11. Wir werden zur Beisetzung kommen und versuchen, dir in dieser schweren Stunde zur Seite zu stehen.

 

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